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roadside picnic lisbon

International Workshop - 30th October 2015

The unique spatial quality of Lisbon is marked by the heterogeneous structure of the different Bairos (city districts/neighbourhoods) and their individual atmospheres. These communities have no clearly defined boundaries but represent distinctive quarters of the city that have in common a historical culture, similar living standards and identifiable architectural landmarks, for example the Bairro Alto, Alfama or Chiado. These names stand for orientation and are well known among the inhabitants and tourists. Locally, Lisbonâs inhabitants may more commonly refer to the areas of Lisbon in terms of historic bairros instead of the administratively division in 24 civil parishes“ (freguesias).

The German-Portuguese Workshop has reveal these spatial qualities which underline the specific identity in some of the more unknown neighbourhoods at the edge of the city center. 21 students from the TU Munich together with 17 students from the University Lusiada had a deeper look on the structures that make this places vibrant or relaxing. Based on the observations the students formulate recommendations for the future development of these places. The workshop gave the opportunity to explore a new approach on urban open space.


Mentoring:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dipl.-Ing. Jonas Bellingrodt

Cooperation:
Prof. António Poças - Universidade Lusíada de Lisboa

 

 

Himmel über den Linden

In dem 2-tägigen Workshop wurde mit den Studierenden des 2. Semesters für das Lindekarree im Vorbereich unseres Institutsgebäudes ein zweiter "Himmel" gespannt. Das Karree ist ein markanter Knotenpunkt im Wegenetz des Instituts für Landespflege und Botanik. Mit nur 2 vorgegebenen Materialien sollte an dem Ort ein Maximum an neuer räumlicher Qualität entstehen.

Zur Verfügung stand: 1km Jalousieband mit einer Breite von 19mm, welches auf einer Höhe von 2,5m horizontal zwischen den Linden zu verspannen war. In einem Modell entwickelten die Studenten ihre Visionen und Flechtstrategien. Aus dem zwar eng gesetzten Rahmen gingen sehr unterschiedliche Strukturen ins weitere Rennen.

Das zweite Element, das zum Einsatz kam, waren 5m lange Bambusstangen. Damit bot sich die Möglichkeit, den Raum durchdringend, das "Oberhalb und Unterhalb" des Geflechts zu verbinden. Die Studenten wählten ihre Favoriten. Der zweitplatzierte Entwurf wurde umgesetzt, da hier statische und sicherheitstechnische Aspekte realistischer berücksichtigt waren. Das räumlich beeindruckende Ergebnis durfte einen Sommermonat die Linden durch eine horizontale Struktur, die Vertikale sowie Licht und Schatten neu verbinden.

Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dipl.-Ing. Jonas Bellingrodt
Dr. Ing. Gunther Bartholmai
Bernhard Schöner

 

 

Up in the Air and Down to Earth

Sonja Dümpelmann ist Associate Professor of Landscape Architecture an der
Harvard Graduate School of Design (GSD), wo sie Geschichte und Theorie der
Landschaftsarchitektur lehrt. Als Doktorin im Bereich Landschaftsarchitektur
liegt ihre wissenschaftliche Expertise insbesondere in Geschichte der Landschaftsarchitektur des 19. und 20. Jahrhunderts sowie auf zeitgenössischer internationaler Landschaftsentwicklung. Zahlreiche Publikationen und Vorträge weisen Sie als exzellente Expertin auf diesem Gebiet aus.

Von 1. bis 12. Juni 2015 war Sonja Dümpelmann im Rahmen des Gastprofessorenprogramms (Exzellenzinitiative) der TU München am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und industrielle Landschaft zu Gast. Sie hat in diesen zwei Wochen nicht nur eine Reihe von Gastvorträgen gehalten, sondern auch einen Workshop für Studentinnen und Studenten der Landschaftsarchitektur angeboten.

Thema war "Up in the Air and Down to Earth - On the Dialectics of the Aerial View in Urban Planning and Design". In mehreren auf einander folgenden Schritten lernten die Studenten unterschiedliche Sichtweisen auf Landschaften einzunehmen. Diskutiert wurden Auswirkungen der Kartografie und und der Satelitentechnik auf unser Verständnis von Ort, Raum und Landschaft.


Betreuung:
Prof. Dr. Sonja Dümpelmann
            Associate Professor of Landscape Architecture
            an der Harvard Graduate School of Design (GSD)
Dipl.-Ing. Jonas Bellingrodt

 

 

Sonja Dümpelmann
Austausch der Ergebnisse

Quo vadis - Cirali?

Die Entwicklung nachhaltiger touristischer Konzepte für die Bucht und gleichnamigen Ort Cirali in der Türkei war das Ziel eines interdisziplinären 10tägiger Workshops vor Ort gemeinsam mit Masterstudenten und Betreuern der Umweltplanung und Ingenieurökologie TUM, sowie der Partneruniversität Akdeniz in Antalya.
Die Ortschaft und Bucht von Cirali, ca. 40 km südwestlich von Antalya gelegen, lag bislang als Geheimtipp im Windschatten einer rasanten touristischen Entwicklung. Und das trotz seiner hohen touristischen Qualitäten wie der antiken Ruinenstadt Olympos, Traumstränden, Klettern, Lykischem Wanderweg, "Naturwunder" wie der Gasfackeln Chimera und ökologischen Qualitäten wie das Nisten der Meeresschildkröte.

Nach einer gemeinsamen Erkundung des Tals entlang von Transsekten und der intensiven Diskussion mit den verantwortlichen Akteuren vor Ort, haben die Teilnehmer in interdisziplinären Teams ihre Vision für die Entwicklung der Landschaft erarbeitet. Diese wurde anschließend einem interessierten Publikum vor Ort präsentiert. Die Zusammenkunft und angeregte Diskussion der betroffenen Bürger Ciralis war ein erster Erfolg für die sonst fehlende Diskussionskultur in der Ortschaft.


Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dipl.-Ing. Jonas Bellingrodt

 

 

 

Kulturen studieren
... Diskussionen befeuern

Ausschwärmen. Bewegung und Landschaft

Studierende des 2. Semesters haben in einem eintägigen Workshop die Dynamik von Schwärmen und Herden untersucht. Schafe, Caribous, Zugvögel und Ameisen waren die Sparringspartner für den Vormittag: Welche Bewegungsmuster und Verhaltensweisen lassen sich aus der Beobachtung dieser Naturschauspiele erkennen? Diese Erkenntnisse als Inspirationsquelle zu nutzen um dynamische Bilder in die Landschaft zu übersetzen, das war die Aufgabe dieser 4-phasigen Übung.

Phase 1: Analyse von dynamischem Schwarm- und Herdenverhalten (Abstraktion)
Phase 2: Planung: Übertragung der analysierten Bewegungsmuster in den Plan 1:500
Phase 3: Realisierung: Übertragung des Plans 1:500 in den Maßstab 1:1 - sprich: Vermessung von 500 Einzelpunkten im Gelände und Installation der "Herde" (Ballons) in der Landschaft.
Phase 4: Überprüfung der Bewegungsstruktur im realen Raum


Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dr. Ing. Gunther Bartholmai
Dipl.-Ing. Albert Gründel
Dipl.-Ing. Tobias Kramer
Dipl.-Ing. Jonas Bellingrodt

 

 

 

Bewegung markieren
... in der Landschaft

Changing Landscapes - Volos Griechenland

Mediterranean senitive area design

Im Rahmen eines Erasmus Intensiv Programm organisiert von der Mediterranean University of Reggio Calabria nahm der Lehrstuhl an einem zweiwöchigen Workshop in Volos Griechenland teil.

Geplant und geforscht wurde mit dem Fokus auf landscape design im Mittelmeerraum mit einer breiten Palette an Aufgaben im Bereich urbaner und ländlicher Gebiete,  Küstengebiete and Erschließungssysteme.

In Kooperation mit 6 weiteren Universitäten aus Spanien, Portugal, Italien und Griechenland wurden innovative Konzepte erarbeitet für die zukünftige Entwicklung der Landschaft des Mittelmeerraumes.

Hier gehts zur homepage des Erasmus IP.

Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dipl.-Ing. Jonas Bellingrodt

 

  

 

 

 

vertieft in die Diskussion
... bei der Arbeit

Zielgebiet RaumLandschaft 2010

Die Mission
Studierende des 2. Semesters brachen mit einer 5-köpfigen Crew zu einer Expedition in den Norden auf, um über mehrere Wochen eine vollkommen unerschlossene Landschaftszone zu erkunden. Ziel der Expedition war es, während der Vegetationsperiode eines Sommerhalbjahres präzise Landschaftsbeobachtungen durchzuführen. Mittels Satellitenbild- und Luftbildinterpretation sowie topographischen Scans konnte ein geeignetes Zielgebiet lokalisiert werden, welches als Drop Zone sowie für die Errichtung eines temporären Camps gut geeignet erschien.

Die Aufgabe
Die Studierenden mussten sich in der Landezone provisorisch auf einen längeren Aufenthalt einrichten. Zu diesem Zweck musste die Crew 5 primitive Beobachtungsstationen (Schutzhütten/ Verstecke) strategisch günstig und topografisch gut angepasst im bewegten Landegebiet errichten.

Der Zeitrahmen
... umfasste 4 Stunden für die Planung und 4 Stunden für die Errichtungs des Camps mit einfachen Mitteln.

Das Ergebnis
... war zu sehen nördlich des Institutsgeländes in  Weihenstephan als experimentelle Installation "landschaft + architektur" im Maßstab 1:1

Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dipl.-Ing. Tobias Kramer
Dipl.-Ing. Albert Gründel - special support: Deniz Dizici

Landschaft beschreiben
Landschaft bearbeiten

Vittorio Veneto 2009

16 Studierende der Universitäten Venedig (IUAV), Paris (Versailles) und München (TUM) waren vom 6. bis 14. September 2009 in Vittorio Veneto zu Gast, um sich in einem interdisziplinären Workshop mit der städtebaulichen und landschaftsarchitektonischen Entwicklung der norditalienischen Industrie- und Kulturlandschaft am Fuß des Monte Pizzoc zu befassen.

Im Mittelpunkt dieses Projektes, maßgeblich gefördert vom Fondo Ambiente Italiano (FAI), stand eine landwirtschaftlich genutzte Fläche in unmittelbarer Nähe des Zisterzienserklosters in San Giacomo di Veglia, für deren Überbauung bereits Luigi Snozzi 2003 einen Entwurf erarbeitet hatte. Dieser Entwurf stieß auf breite Ablehnung, weil man den Verlust der kulturellen Identität des Ortes befürchtete. Die Studierenden, darunter fünf Teilnehmerinnen von der TU München, erarbeiteten im Workshop neue, interessante Entwicklungsperspektiven ... die im Rahmen einer Ausstellung gegen Ende des Jahres 2009 in Venedig, Paris und München präsentiert werden.

Betreuung:
Prof. Dr. Udo Weilacher
Dipl.-Ing. Tobias Kramer

Monte Pizzoc bei Vittorio Veneto