Forschungslabor Raum

Vor dem Hintergrund der anhaltenden globalen Metropolitanisierung, dem demografischen und dem Klimawandel, und vor dem Hintergrund der Nachfrage nach Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Stadtregionen, versucht das "Forschungslabor Raum" (Spatial Research Lab) neue und prägnante Antworten auf die zunehmend komplexen Probleme zu suchen.

  • ETH Zürich (Prof. Dr. Bernd Scholl)
  • Hafencity Universität Hamburg (Prof. Dr. Michael Koch)
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (Prof. Markus Neppl)
  • Technische Universität München (Prof. Dr. Udo Weilacher)
  • Technische Universität Wien (Prof. Dr. Andreas Voigt)
  • Universität Stuttgart (Prof. Dr. Walter Schönwandt)

In einem gemeinsam organisierten, internationalen Kolleg verfolgen sechs renommierte Universitäten mit 25 Doktoranden auf interdisziplinäre Weise das Ziel der Erarbeitung nachhaltiger und innovativer Lösungen für die Entwicklung von Metropolregionen, sowie sektoraler und politischer Grenzen.

Im Bereich der Raumplanung und Raumentwicklung neigt man dazu, tiefer gehende Studien vor allem im Rahmen von Dissertationen durchzuführen. Diese Forschungsebene ist charakterisiert durch die Forderung nach unabhängigen Untersuchungen von Unbekanntem, und zwingt zur Diskussion mit oft wechselnden und umfangreichen Forschungsfeldern. Für diesen Prozess ist es unerlässlich, die Kommunikation und die Kooperation über sachliche und organisatorische Grenzen hinweg zu erhalten. Deshalb implementieren tiefgehende Studien einen praktikablen und internationalen Austausch.

Das internationale Graduiertenkolleg "Forschungslabor Raum" verfolgte die Absicht den  verschiedensten Zielen gerecht zu werden:Zum einen beinhaltete es die Konzentration auf die wichtigsten Fragen innerhalb eines thematischen Rahmens und die Vergleichbarkeit von Forschungsergebnissen und effektivere Tests im Bereich der Übertragbarkeit, um damit die Chance für fachbezogene Netzwerke unabhängig voneinander zu entwickeln, und zum anderen bot es innerhalb einer international konstituierten Arbeitsgruppe  die Möglichkeit für einen wissenschaftlichen Diskurs und schließlich Training und Coaching in sogenannten Soft-Skills. Im Vordergrund stehen dabei intensive Studien der Raumplanung und Interdisziplinarität. Beispielsweise umfassen sie die Bereiche Raumentwicklung und Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, Stadt- und Landschaft und Planungsmethodik. Zukünftige Herausforderungen und Chancen in diesem breiten Spektrum von Aufgaben haben uns veranlasst, ein Doktorandenprogramm auf einer internationalen und interdisziplinären Basis zu organisieren.

Weitere Informationen unter: www.forschungslabor-raum.info